Die Konsumstimmung in Deutschland ist eher schlecht als berauschend. Um so erstaunlicher, daß die Umsätze im Versandhandel im Jahr 2008 um ca. 1 Milliarde Euro gestiegen sind. Dies ist in erster Linie dem Vertriebskanal Internet zu verdanken, denn mehr als 50 % des gesamten Umsatzes geben die Konsumenten im Intenet aus. Nicht darin enthalten sind Umsätze aus digigitalen Dienstleistungen (Klingeltöne, Ticketverkauf, etc.). Geht der Trend zum digitalen Business? Neun von 10 KMU`s (mittelständische und kleine Untenehmen) setzten auf das Internet als Vertriebskanal und bedienen sich innovativer Web-Anwendungen, um ihre Präsenz “up to date” zu halten. Heutige Shopbetreiber benötigen Innovationen, die sich den Bedürfnissen des Kunden und des Marktes anpassen. Social Commerce! Charakterisierend hierfür sind Weiterempfehlungen, die der Shopbetreiber in Form von Auszahlungen honoriert. D.h. auch, die Shopbesucher wird auf einmal zum Profiteur, in dem er wie z.B. bei spreadshirt.de nicht nur seine eigenen Designs zur Verfügung stellt, sonder auch noch die Möglichkeit hat, den eigenen Shop auf seiner Website zu betreiben - Lagerhaltung, Produktion, Versand und Zahlungsabwicklung bleiben aber beim Netzwerk. Ziel von Shops mit Social Commerce Funktion ist, die Affinität zum Shop zu stärken und die Kundenbindung zu erhöhen. Sinn macht Social Commerce aber nur, wenn die Funktionen zum Angebot und auch zur Zielgruppe passen. Es wäre wenig zielführend, einen Onlineshop der Senioren als Zielgruppe hat, mit SC-Funktionen zu überfrachten. Affiliate Marketing / Partnerprogramme Auch schopeigene Partnerprogramme gehören heute ins Angebot von Social Commerce. Shopbetreiber bieten Ihren Kunden die Möglichkeit, sich am vertrieblichen Erfolg zu beteiligen. Dies erfolgt über eine Provisisionierung (pay per sale). Durch Werbung auf ihrer eingenen Webseite können Kunden dem Anbieter (Merchant, Partner) Neukunden verschaffen und werden durch einen prozentualen Anteil vom Warenwert beteiligt. Auch aktive Neukundengewinnung seitens des Users (Affiliate, Publisher) durch geziehlte Anwerbung sind ein effektives Mittel zum Aufbau von Netzwerken und digitalen Vertriebskanälen. Im Social Commerce kann das Internet seine wahren Stärken ausspielen. Hier ist es möglich, direkt mit dem Kunden in Interaktion zu treten, in einzubeziehen und somit das eigene Profil im Markt zu stärken. Erfolgsprämissen des virtuellen Vertriebs Social Commerce kann nahezu jedem Onlineshopbetreiber ein riesiges Potenzial eröffnen. Erfolgreiches Beispiel ist Threadless.com. Der amerikanische T-Shirt Hersteller veranstaltet Wettbewerbe, wo User Designvorschläge einreichen können. Die Community stimmt ab, welche Motive realisiert werden. Das Konzept hat erfolg - der Umsatz steigt stetig. Einige Beispiel-Links aus Deutschland:
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Es würde nicht schwerfallen, noch unzählige Beispiele zu nennen. Aber dazu ist das Internet selbst die beste Informationsquelle. Festzuhalten bleibt aber, daß es zumidest derzeit nur schwerlich möglich ist, daß Internet als den vielversprechendsten Vertriebskanal anzusehen…